So ist es und nicht anders!

Hallo meine Lieben,

zwei Wochen sind nun schon wieder seit meinem letzten Beitrag „Die Realität ist ein Arsch“ vergangen. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Urologe – Untersuchung der Schwimmer

Mein Mann hatte ja endlich Ende Februar seinen Termin beim Urologen, davon erzählte ich Euch. Beim zweiten Termin durfte er dann auch endlich sein Sperma dort lassen. Letzte Woche Donnerstag kam dann der Anruf des Urologen. Er müsste noch mal hin. Das hieß nichts gutes. Die Stimmung zu Hause war am Tiefpunkt. Das Wochenende drauf überstanden wir mehr Recht als schlecht. Aber vielleicht auch nur, weil ich nach Leipzig zu meinem Patenkind gefahren bin. 🙂 Mann weiß es nicht.

Diese Woche Montag war dann endlich der Termin. Ich bekam direkt nach dem Termin von meinem Mann eine Nachricht: „Es ist nicht aussichtslos. Männer mit meinem SG können Kinder zeugen“. Na toll, was für ne Info. Mehr bekam ich nicht. Mein Mann will das immer in Ruhe klären und nicht über What’s App oder am Telefon. Ich bin ja eine, die würde am liebsten SOFORT alle relevanten Infos haben. Egal auf welchem Weg.

Daheim gingen wir dann zusammen sein Spermiogramm durch und er berichtete mir was der Arzt sagte. Nun, die Konzentration der Spermien liegt unter dem Normwert, dafür hat er viele. Jedoch sind von Qualität A, B und C nur eher wenige da. Die meisten Spermien sind nicht-progressiv motil oder immotil. Dazu kommt noch, dass er ein Bakterium hat, welches sich auf die Qualität des Spermas auswirkt. Sein Urologe empfahl ihm eine Antibiotikumkur zusammen mit dem Partner zu machen. Nach drei Monaten ist dann erst erkennbar, ob die Kur was gebracht hat. Wenn das Bakterium weg ist, kann sich wohl das Spermiogramm verbessern.

Kinderwunschklinik – Teil 1

Gestern waren wir dann auch endlich der Termin bei der Kinderwunschklinik. Mensch, war ich aufgeregt. Ich wusste ja nicht, was uns erwartet. Der Arzt Dr. N war nett. Die Praxis war schön stylisch eingerichtet. Amüsant fand ich, dass in den Behandlungsräumen Lampen standen, die aussahen wie Spermien. 🙂 Zumindest habe ich sie als solche erkennt. Mein Mann eher nicht. 🙂

Wir mussten ja vorab einen Fragebogen ausfüllen und diesen zur Vorbereitung an die Klinik schicken. Am Donnerstagabend wollte ich noch meine Zyklen der letzten 12 Monate  notieren – Dauer, Eisprung ja oder nein, Länge der Blutung. Ich habe mich tausendmal verschrieben. Mein Mann riss mir dann alles aus der Hand und sagte, er macht das jetzt. Fand ich total putzig von ihm. Schon ein wenig erschreckend schwarz auf weiß zu sehen, wie selten ein Eisprung war und wie kurz meinen Zyklen im Schnitt sind.

Dr. N fand super, dass wir das so vorbereitet hatten. Er ging zu Beginn des Gespräch aber erstmal auf die grundsätzlichen Probleme bei Frau und Mann ein. Wir besprachen das Spermiogramm meines Mannes. Laut Dr. N würde wir um eine ICSI/IVF, wenn das Spermiogramm so bleibt, nicht drum herum kommen. Er ist zwar positiv gestimmt, dass das Bakterium daran schuld ist und somit in drei Monaten das Spermiogramm wohl besser sein könnte. Ist nur die Frage, wie viel besser?!! Das bleibt abzuwarten.

Er ging weiter darauf ein, welche hormonellen Störungen bei der Frau auftreten können. Er nannte fünf. Schilddrüse, AMH-Wert (Anti-Müller-Hormon), Gelbkörper und Prolaktin. Das fünfte habe ich vergessen. Ich dumme Nuss habe nicht mit geschrieben. Die Schilddrüse ist bei mir bereits eingestellt. Der AMH-Wert zeigt wohl an, wie viele Eizellen ich eigentlich noch habe.

Wir machen jetzt erstmal ein großes Bluttbild, um die Hormonwerte zu bestimmen. Ich muss dann zu Beginn meiner Menstruation noch mal hin und dann in der Mitte des Zykluses zum Ultraschall. An diesem Termin werden dann auch die Ergebnisse ausgewertet und besprochen. Da wird er mir dann auch sagen können, was für eine Behandlung ich bekomme, damit mein Zyklus normal wird und ich vor allem regelmäßiger Eisprünge habe.

Der Termin dauerte in Summe circa 45 min. Wir haben uns wohl gefühlt. Also zumindest für das erste Gespräch. Ich wurde endlich mal ernst genommen und verstanden. Was ja vorher bei meiner Frauenärztin nicht der Fall war.

Die Antibiotikumkur – Herzelverbot

Im Anschluss kaufen wir in der Apotheke das Antibiotikum für uns beide  und für meinen Mann Orthomol fertil plus gekauft. Das soll er nämlich auch noch nehmen. Die Antibiotikumkur geht nun 10 Tage. Während der 10 Tage dürfen wir nicht Herzeln. Ehrlich gesagt, wird das im Moment wahrscheinlich sowieso nicht so schwer fallen. Da irgendwie gerade so ein bisschen die Luft raus ist und immer nur das Herzeln um den Eisprung im Fokus stand. Dazu kommt noch, dass ich im Moment ziemlich viel Stress auf Arbeit habe und froh bin, wenn ich Abends endlich aufm Sofa bin. Wo ich dann binnen kürzester Zeit einschlafe.

Nach den 10 Tagen dürfen wir wieder. Nach drei Monaten wissen wir, wie das Spermium meines Mannes nach der Kur ist. Da erst nach dieser Zeit der Körper des Mannes eine neue Spermienkultur produziert. Die Zeit werden wir nutzen, um mal wieder den Spaß am Herzeln unterm Sofa vorzuholen. 🙂 Und mal nicht darauf achten, was so ein doofer Ovu-Test sagt. Unser Urlaub wird uns auch helfen abschalten zu können. Wir fliegen am 31.03. für 7 Tage nach Ägypten und in den Pfingstferien geht es an den Gardasee.

Nach den Pfingstferien wissen wir dann hoffentlich mehr.

Nun habt Ihr wieder ein kleines Update rund um unseren Kinderwunsch. Es ist, wie es ist! Und es kommt, wie es kommt. Doofer Spruch! Aber isso! 🙂

Fühlt Euch gedrückt.

Eure Kat

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