Was bisher geschah…

Morgen ist endlich meine Frauenärztin wieder aus ihrem, bestimmt wohlverdienten Urlaub, da. Ich werde morgen früh direkt bei ihr anrufen, denn ich möchte, dass es endlich weiter geht. Kurz möchte ich Euch einmal schreiben was bisher alles so geschah:

Ich habe im Mai 2015 die Pille abgesetzt. Mehr oder weniger aus zwei Gründen. Ich wollte meinen Freund damals etwas unter Druck setzen. 🙂 A) war ich bereit für Kinder. Wollte aber B) vorher gern verheiratet sein. Und C) hatte ich keine Lust mehr auf die Hormone nicht.

Nachdem ich die Pille absetzte, hielt ich dann mit der App „Clue“ meinen Zyklus im Blick. An Ovus dachte ich damals noch nicht. Mein Zyklus war (und ist) unregelmäßig. Mal sind es 21 Tage mal 25, aber auch mal ein ultralangen Zyklus von 45 Tagen.

In der Zwischenzeit habe ich unter anderem weil ich schon immer einen schlechten Stoffwechsel hatte, meine Schilddrüsenwerte testen lassen. Ich habe eine Unterfunktion. Mittlerweile nehme ich 100 Mikrogramm Euthyrox.

Irgendwann im Frühjahr 2016 haben mein Mann und ich dann beschlossen, „komm wir legen es jetzt mal darauf an“. Nicht jeden Zyklus, aber immer mal wieder. Aber nichts passierte. Wir sind immer noch kinderlos. Irgendwann griff ich dann zu den Ovus von Clearblue, um meinen Eisprung „zu tracken“.

Im August 2016 zu meinem Geburtstag bekam ich dann den langersehnten Heiratsantrag. Hach, ich war die glücklichste Frau auf dieser Erde. Endlich. Ab dieser Zeit bis zum Mai 2017 haben wir dann wieder aufgepasst. So halb zumindest. 🙂 Denn ich wollte nicht schwanger heiraten.

Meinen Eisprung habe ich dennoch weiter gemessen. Was mir damals schon auffiel, war, dass ich auch mal 2 Monate keinen Eisprung hatte. Dr. Google und auch meine Ärztin sagten mir, dass sei durchaus normal. Tja, na gut, dann ist es wohl so.

Nach unserer Hochzeit im Mai 2017 wollten wir beide nun noch dringender ein Baby. Ich testete fleißig weiter mit den Ovus. Und gesellte sich mal ein kleiner Smiley in der Früh zu uns, dann wurde geherzelt. Natürlich anschließend tagelang (erfolglos) gehibbelt.

 

Wie schaut es nun aus?

Ich war im September 2017 nach unserem Urlaub wieder bei meiner Ärztin, weil mich der unerfüllte Kinderwunsch nun nervte. Sie meinte „Wir müssen erstmal ihren Zyklus in Schwung bringen. Denn mit so einem kurzen, können wir nicht viel anfangen.“ Okay, verstehe. Bei ihr war ich auch, weil ich wieder mal ein Stechen im rechten Eilleiter spürte. Mal wieder eine Zyste. Scheinbar, war sie nicht so groß. „Die verschwindet von alleine wieder“, sagte sie.

Somit verschrieb mir meine Ärztin als erstes „Progestan„. Dummerweise wollte wohl mein Zyklus nicht so wirklich mitspielen, denn geändert hatte sich nicht viel. Ich hatte immer noch einen Zyklus von 23 und 22 Tagen. Toll!

Wieder bei ihr, meinte sie dann „Na ihr Kinderwunsch ist wohl doch etwas dringlicher als gedacht“. Ja, hallo?! Was denkt sie denn bitte. Ich bin 34! Und nix tut sich! Ich sollte dazu sagen, dass ich ein nicht sehr geduldiger Mensch bin.

Sie verschrieb mir dann das Medikament „Chlormadinon 2mg fem„. Dies sollte ich ab dem 15. Zyklustag nehmen und am 25. Tag die Einnahme beenden. Gut, also der letzte Zyklus war 37 lang! WOW! Und der jetzige ist gerade bei Tag 27! Ist jetzt wirklich mega regelmäßig, oder? *Ironie*

Nun ist heute der 03.01.2018. Laut meiner App und den Ovus hatte ich meinen letzten Eisprung im Sommer. Zusammen mit dem unregelmäßig kurzen Zyklus vielleicht auch nicht gerade so toll.

Ich fragte beim letzten Besuch auch meine Ärztin, ob sie denn bei mir nicht ein paar Tests machen könnte. Bluttest oder keine Ahnung was. Nö, macht sie erst, wenn der Mann dabei ist. Denn ohne ihn lohnt es sich nicht, was zu machen.

So, nun sitze ich hier am 03.01.2018 und warte, dass meine Ärztin morgen endlich wieder da ist. Diese Warterei und Ungewissheit nervt mich. Diese, für mich, wahllose Medikamenten-Vergabe muss ein Ende habe. Ich brauche einen Plan! Ich hoffe den bekomm ich bald.

Natürlich erkundigte ich mich schon bereits, welche Kliniken es bei uns in der Nähe gibt. So bin ich! :)Außerdem habe ich das große Glück, dass meine Tante als auch mein Cousin beide Reproduktionsmediziner sind und sie mir mit Rat zur Seite stehen werden.

Wie war es denn bei Euch so? Ich finde es manchmal total wirr und überhaupt nicht zufriedenstellend diese Informations- und Behandlungspolitik meiner Ärztin!

Eure Kat Hibbel

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